Thema "Liegenbleiben": Hier ist die

Der größte Epochenwechsel der Geschichte...

...steht im Mittelpunkt meiner Arbeit und gibt ihr Struktur: der Übergang ins solare Zeitalter, zugleich das Atomzeitalter. Er vollzog sich Mitte des 20. Jahrhunderts mit der Überwindung der Erdgravitation und der Freisetzung der Atomenergie und wird noch mehrere Generationen beschäftigen. Ich wünsche mir, dass er gelingt, und beschäftige mich daher mit:

Weltraum & Leben

Dazu zählen astronomische Forschungen ebenso wie Astronautentraining, die Gestaltung von Weltraumsiedlungen und interstellare Kommunikation. Kann die Menschheit zu einem Mitglied des galaktischen Klubs kommunikationsbereiter Zivilisationen werden?

Roboter & Künstliche Intelligenz

Robotik ist die Wissenschaft der Integration — nicht nur in technologischer Hinsicht, sondern auch in sozialer und kultureller: Wir werden in den kommenden Jahren das Zusammenleben mit technischen Lebensformen lernen müssen.

Film & Medien

Mit den ersten Vorführungen des Kinematographen im Jahr 1895 begann das moderne Multimediazeitalter. Seitdem hat die Schrift mehr und mehr ihre Monopolstellung als Erkenntnismedium verloren, Bildung ist nicht mehr gleichbedeutend mit Belesenheit.

Geschichte & Erinnern

Seit 1,5 Millionen Jahren bildet das Feuer das Fundament der menschlichen Zivilisation. Doch in den letzten 250 Jahren hat uns die Umsetzung der Verbrennungswärme in Bewegungsenergie (Industrialisierung) in einen selbstzerstörerischen pyromanischen Rausch versetzt. Werden wir noch rechtzeitig daraus erwachen?

Wie sollten unsere nächsten Schritte ins All aussehen?

Über mich

Versuch einer Selbsterklärung
Es war im Herbst 1968, ich war gerade 13 Jahre alt geworden...

...als 2001: Odyssee im Weltraum in den deutschen Kinos anlief. Ich sah den Film auf der damals größten Leinwand in Hamburg, im mittlerweile geschlossenen Grindel-Kino, und war fasziniert und ratlos zugleich. Ich wusste es damals noch nicht, aber Stanley Kubrick hatte mir ein Rätsel aufgegeben, das mich mein Leben lang beschäftigen würde.
Die nachhaltige Wirkung dieses Erlebnisses realisierte ich erst Jahrzehnte später. Es muss irgendwann in der zweiten Hälfte der 1990er-Jahre gewesen sein. Ich hatte als freier Autor gerade Wissenschaft und Technik als neue Arbeitsfelder entdeckt und dachte darüber nach, dass die Verbindung von Emotion und Computer ein interessantes Thema sein könnte. Auf einmal fiel mir auf, dass auch dieser Aspekt bereits von Kubrick aufgegriffen worden war -- wie eigentlich alle Themen, mit denen ich mich vorrangig beschäftige. Aber der Reihe nach:

  • Geschichte

    ...interessierte mich während der Schulzeit ebensowenig wie Sozialkunde. Entsprechend schlecht waren meine Noten. Wieso ich danach an der Universität Hamburg ausgerechnet Soziologie studierte und in Sozial- und Wirtschaftsgeschichte promoviert wurde, hat viele gewundert -- einschließlich mich selbst. Ich brauchte wohl einfach etwas länger als andere, um die historische Denkweise kennen und schätzen zu lernen. Mittlerweile interessieren mich insbesondere die großen Entwicklungslinien, die "Big History".

  • Film & Fernsehen

    ...waren für mich von frühester Kindheit an wichtige Fenster zur Welt. Allerdings galten diese Medien als minderwertig im Vergleich mit geschriebenen Texten. Es mag dieses Gefühl der Zweitklassigkeit gewesen sein, das mich mit dazu bewegt hat, mich intensiver mit der Sprache des Films zu beschäftigen. Meine ersten Artikel, die ich als freier Journalist verfasste, waren Filmkritiken; 1992 erschien im Hitzeroth-Verlag das Buch Zeitmaschine Kino. Im Hamburger Kommunalen Kino Metropolis präsentiere ich im Winterhalbjahr, sofern das Corona-Virus es zulässt, zusammen mit anderen Filmliebhabern unter dem Titel Bizarre Cinema jeden Sonntagnachmittag handfestes Kino.

  • Der Weltraum

    ...hat mich schon als Kind fasziniert. Mit acht Jahren sah ich im Sommer 1964 zum ersten Mal einen künstlichen Satelliten am Himmel, den "Elektron", und verfolgte gespannt den Wettstreit der Supermächte Sowjetunion und USA im All. Dass Kubricks "Odyssee im Weltraum" mich so nachhaltig erschütterte, hat gewiss auch mit der zeitlichen Nähe zu Apollo 8 zu tun: Nur wenige Wochen nach dieser fantastischen Kinovision blickten zum ersten Mal Menschen mit eigenen Augen vom Mond zur Erde -- und sahen ganz ähnliche Bilder.

  • Roboter

    ...kannte ich nur aus Science-Fiction-Erzählungen und Filmen, als mich 1997 ein Redakteur fragte, ob ich etwas über den von Honda präsentierten humanoiden Roboter P2 schreiben wolle. Ich war überrascht und beeindruckt, wie weit die Technologie bereits war. Vor allem aber erfuhr ich vom RoboCup, einem damals erstmals ausgetragenen, jährlichen Fußballturnier für Roboter. Diese Initiative stand zum einen für ein neues Verständnis von künstlicher Intelligenz, das mich sofort überzeugte. Vor allem aber ermöglichte sie mir durch den jährlichen Besuch der Turniere, die Entwicklung der realen Technologie zu verfolgen wie einen Film -- was ich seitdem mit wachsendem Vergnügen getan habe.

Hier

...wollte ich eigentlich mal ein Archiv meiner Artikel und sonstigen Arbeiten einrichten, bin mir aber inzwischen nicht mehr sicher, ob der Aufwand den Ertrag rechtfertigt. Schließlich gibt es Suchmaschinen:
Artikel von mir finden Sie auf www.heise.de, Neues Deutschland, VDI nachrichten oder indem Sie in einer Suchmaschine meinen Namen zusammen mit "brand eins", "Spiegel", "Süddeutsche", "Welt", "Hamburger Abendblatt", "Financial Times" u. a. eingeben.
An dieser Stelle verlinke ich nur auf ausgewählte Artikel, Bilder oder Videos.
***
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Roboter brauchen Respekt. Wenn nicht jetzt, wann sonst?

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21 Atemzüge pro Minute

Ein Gespräch über Computer, Poesie und den Tod

Spiegel Online, 23. Dezember 1998

Termine

Hier können wir uns begegnen (wenn denn die Beschränkungen im Zuge der Covid-19-Epidemie es zulassen...)

Zu Fuß zum Uranus (manchmal auch weiter) geht es hier:

Was gibt's Neues?